Ein Wochenende, drei Konzerte, unzählige schöne Erinnerungen

28.07.2026
Auf das zweite Juli-Wochenende haben wir lange hingefiebert und die intensive Probenarbeit hat sich gelohnt: Ein ganzes Jahr lang haben wir geprobt, an den Liedern gefeilt, Neues ausprobiert und uns auf unser Sommerprogramm vorbereitet. Unsere Chorleiterin Miriam Braun hat uns mit neuem Repertoire gefordert und weiter gebracht. Am 11. Juli war es dann endlich so weit, in der Schnathorster Kirche haben wir unser erstes abendfüllendes Konzert gesungen. 

Unter dem Motto „We're bound away“ haben wir unser Publikum mit auf eine musikalische Reise genommen. Von klassischer Chormusik über Folk und Jazz bis hin zu bekannten Popsongs war alles dabei. Das Abendlied von Rheinberger, das traditionelle Shenandoah, aus dem auch unser Konzerttitel stammt, der Jazz-Klassiker A Nightingale Sang in Berkeley Square oder Folk- und Popsongs wie Don't Worry About a Thing, The Cave von Mumford and Sons oder (Sittin' On) The Dock of the Bay.

Auch wir selbst haben uns an diesem Abend auf neues Terrain gewagt. Zum ersten Mal haben wir mit unterschiedlichen Aufstellungen und kleinen choreografischen Elementen gearbeitet. Nichts Großes – aber genau genug, um unseren Liedern noch eine weitere Facette zu geben.

Dass wir diesen Abend so genießen konnten, haben wir auch unserer Chorleiterin zu verdanken. Sie hat uns nicht nur musikalisch durch das Konzert geführt, sondern auch hinter den Kulissen unglaublich viel organisiert. Danke dafür!

Und dann wart ihr da. Familien, Freundinnen und Freunde, Bekannte und viele Chormusik-Begeisterte haben die Kirche mit Leben gefüllt und für eine Atmosphäre gesorgt, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Beim anschließenden Umtrunk mit Limonade vor der Kirche konnten wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen. 

 

Dieses Konzertwochenende war noch lange nicht zu Ende. Am nächsten Morgen hieß es: Notenmappen einpacken und auf nach Boffzen, wo wir im Rahmen der „Chormusik am Nachmittag“ auf Einladung von Hans-Hermann Jansen in der Erlöserkirche sangen. Kurzfristig wurde der Veranstaltungsort dorthin verlegt – und so lernten wir eine bezaubernde Kirche mit wunderbarem Klang kennen.

Nach dem ersten Konzertteil ging es hinaus in den Kirchgarten. Dort warteten schon die Gäste des Sonntagscafés und die Besucherinnen und Besucher aus der Kirche kamen gleich mit. Der Kontrast hätte kaum größer sein können: Statt Kirchenakustik begleiteten uns Vogelstimmen, Wind und zwischendurch sogar das ein oder andere landwirtschaftliche Fahrzeug. Eine ungewohnte Kulisse – aber genau das machte den Auftritt so besonders. Wir haben uns in Boffzen unglaublich willkommen gefühlt und hatten jede Menge Freude beim Singen.

Nach einer kleinen Verschnaufpause führte uns unser Weg nach Höxter – genauer gesagt ins UNESCO-Weltkulturerbe Corvey. Dort durften wir in der Abteikirche eine Sonntagsvesper musikalisch mitgestalten. In dieser beeindruckenden Kirche zu singen, war für uns ein unvergessliches Erlebnis. Die Akustik, die feierliche Stimmung und die Orgelmusik haben diesen Abschluss des Wochenendes zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Fast noch schöner war allerdings der allerletzte Moment: Nach der Vesper durften wir einen rund 1.200 Jahre alten Raum des ehemaligen Klosters besuchen: die Kaiserkirche. Natürlich konnten wir nicht widerstehen und haben dort die Akustik genutzt und – nur für uns – noch ein gemeinsames Lied angestimmt. Ein kleiner Gänsehautmoment, den wir wohl alle noch lange mit uns tragen werden.

Zu diesem Wochenende gehörte aber auch ein Abschied. Eine unserer Sängerinnen hat an diesem Wochenende ihr letztes Konzert mit den ChoriFeen gesungen. Das macht traurig – und gleichzeitig sind wir dankbar für die gemeinsame Zeit, viele Proben, Konzerte und schöne Erinnerungen. Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr von Herzen alles Gute.

Drei Auftritte an zwei Tagen. Drei völlig unterschiedliche Orte. Drei ganz eigene Atmosphären. Und unzählige schöne Erinnerungen.

Danke an alle, die unsere Konzerte besucht haben. Danke an die Veranstalter für die Einladungen. Danke an unsere Chorleiterin. 

Wir freuen uns jetzt schon auf alles, was vor uns liegt – und hoffen, Dich beim nächsten Konzert wiederzusehen.
Konzert in der Schnathorster Kirche
Konzert in der Schnathorster Kirche
Auf dem Weg in die Abteikirche Corvey
Auf dem Weg in die Abteikirche Corvey